Ungefähr 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind demenzkrank.

„Ohne Geist“ lautet die wörtliche Übersetzung des lateinischen Wortes „dementia“. Demenzkranke werden zunehmend vergesslicher, können sich räumlich und zeitlich nicht mehr orientieren, ihre Sprache geht nach und nach verloren. Sie werden häufig misstrauisch, verwirrt, ängstlich, mitunter aggressiv und zunehmend passiv. Nach und nach wandelt sich ihre gesamte Persönlichkeit.

Aufgrund des eigenen Defizit- und Kontakterlebens mit anderen Personen fühlen sich Menschen mit Demenz häufig kritisiert, bevormundet, belächelt und abgewertet, was wiederum Angst und Unsicherheit erzeugt, aber auch Wut und Abwehrverhalten mit sich bringen kann. Häufig werden soziale Kontakte dadurch sehr eingeschränkt. Liebevolle Zuwendung, Respekt und das Gefühl, nützlich zu sein und gebraucht zu werden, geben den Erkrankten ein gutes Selbstwertgefühl, Sicherheit und Geborgenheit und tragen dazu bei, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und besser zu bewältigen.
Innerhalb der Betreuungsgruppen und durch häusliche Betreuung werden Menschen mit Demenz respektvoll in geschützter Atmosphäre betreut und begleitet. Soziale Kontakte zwischen Betroffenen und Angehörigen können wieder geknüpft werden.

Angehörige erhaltenen Beratung und Freiräume für sich selbst, um wieder Kraft zu schöpfen und das gemeinsame Leben weiterhin zu gestalten.

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